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Ich danke Ihnen für den Besuch meiner Seite. Ihr Ralph Bathel |
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| Adresse: | Fugenbetrieb | |
| Ralph Bathel | ||
| Dorfstraße 28 | ||
| 19273 Dellien | ||
| Telefon: | 038841/20082 | |
| Mobil: | 0172/9231235 | |
| E-Mail: | r.bathel@t-online.de |
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Fugen in der Baugeschichte Aus der Geschichte kennen wir zahlreiche Monumentalbauwerke wie die ägyptischen Pyramiden, griechische Tempel und Kultbauten der Maya. Diese Bauwerke haben eines gemeinsam, sie sind aus Natursteinen errichtet worden ohne den Gebrauch von Mörtel. Die Steinmetze stellten mit Hilfe von Lehren ebene Flächen her, die so gut zusammen passten, dass kein Blatt Papier dazwischen passt. Die einzelnen Steinblöcke, Säulen- oder Statuenelemente, Dach- und Giebelbestandteile wurde mit Zapfen oder Klammern verbunden. Mörtellose Natursteinmauern finden sich heute noch an vielen Orten Norddeutschlands. Als Rohstoff dienen hier Geröllblöcke der Eiszeit. Die Römer, ein umtriebiges Volk in der Baugeschichte, ermöglichte erstmals den Bau von freitragenden Kuppeln, Bögen und Gewölben ohne einen Wald von Säulen errichten zu müssen. Sie erfanden caementicum, ein Brei aus Vulkanasche, Kalk und Wasser mit Zugaben von Kies oder Ziegelsplitt, die für Festigkeit und Farbe sorgten. Dieser Baustoff geriet im Mittelalter in Vergessenheit und wurde erst in Frankreich im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Solange wurde mit gebranntem Kalk oder wie beim Kölner Dom mit Eiern als Bindemittel gebaut. Der Baustoff caementicum, ermöglichte das Abgehen von der millimetergenauen Behauung der Steinblöcke an nicht sichtbaren Flanken und dichtete gleichzeitig die vorhandenen Fugen gegen Wasser und Wind ab. |
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Ziegelbauwerke Ziegelbauwerke werden aus gebrannten oder ungebrannten Ziegeln errichtet. Häufigster Rohstoff ist der an vielen Punkten unseres Planeten vorkommende Lehm. Auf Grund der Produktionsweise kam es zu Ungenauigkeiten bei den Ziegelmaßen und zu Verformungen. Diese Ungenauigkeiten konnten mit dem Mörtel ausgeglichen werden. Wenn die Fugen dann mit einer Wasser abweisenden, luftdurchlässigen Mörtelpaste verstrichen wurden, war eine hohe Beständigkeit des Mauerwerks gewährt. Diese Bauwerke, besonders norddeutsche Backsteinbauten, entwickeln ihren ganz persönlichen Charme. Leider sind viele der heutigen Ziegel und Ziegelplatten zur Beschleunigung des Bauablaufes genau kalibriert, was zum langweiligen Aussehen eines solchen Bauwerkes führen kann, wenn der Architekt nicht auflockernde Elemente einfügt. Als monumentale Bauwerke dieser Art sind uns Babylon und Teile des Chinesischen Mauer bekannt, aber auch die Burgen und sakralen Bauwerke des europäischen Mittelalters. |
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Moderne Fugen Eine Arbeitsweise wie bei den ägyptischen Pyramiden stellt zwar eine gewaltige logistische Leistung dar, ist aber unter den heutigen Bedingungen unbezahlbar. Auch herrschen bei uns andere Witterungsbedingungen wie im trockenen warmen Ägypten. Die moderne Architektur arbeitet nicht nur mit Natur und Backstein, sondern mit großflächigen Betonelementen, Stahlarmierung, Schüttbeton, Glas, Kunststoffen, Stahlträgern, Holz und Kombinationen dieser Baustoffe. Wichtig für die richtige Wahl der Fugenmaterials ist einmal die Abdichtung gegen Wasser, noch wichtiger ist aber seine Eigenschaft eindringendes Wasser schnell verdunsten zu lassen und somit ein Durchnässung und Versalzung zu unterbinden. So kann die Aufsprengung der Bauwerks- oberfläche durch Eisbildung und Salze verhindert werden. Der Fuger trägt eine hohe Verantwortung für Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Bauwerke bei der Auswahl des richtigen Fugenmaterials, dessen Umweltverträglichkeit und gesundheitlicher Unbedenklichkeitgwährt sein muss. Da ein Großteil der Fugen sichtbar ist, spricht die Arbeit des Fugers für sich selbst. |
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Fugen im Hochbau Hier gibt es Bewegungsfugen im Estrich oder in Bauwerken zur Aufnahme von Formänderungen, dabei wird der Estrich vollkommen getrennt. Randfugen trennen den Estrich im Randbereich oder Durchführungen trennen. Bei größeren Estrichflächen, die Bewegungen durch Temperaturunterschiede ausgesetzt sind, werden Scheinfugen als Sollbruchstellen eingefügt. Bewegungen im Bauwerk, die eine zulässige Gesamtverformung des Dichtstoffes übersteigen, führen zu Fugenabrissen oder zum Fugenriss. Dabei ist es gleich, ob diese durch Gebäudesetzung, durch Fußbodenheizung oder anderes verursacht wurden. In diesem Falle sollte man die Fugenmasse entfernen und eine fachgerechte Bewegungsfuge herstellen. In regelmäßigen Zeitabständen sollte der Dichtstoff überprüft und gegebenenfalls erneuert werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Die maximale Bewegungsaufnahme wird bei guten Dehnfugenmaterialien mit 25% angegeben. Damit kann eine Bewegungsfuge mit einer Breite von 10mm eine maximale Bewegung von 2,5mm aufnehmen. Pressfugen dienen als senkrechte Arbeitsfuge. Gebäudeteile werden durch Bauwerksfugen abgetrennt, die durch alle tragenden und nichtragenden Elemente hindurchgehen. Estrichelemente können mit durchgängigen Bewegungsfugen versehen werden um zusammen hängende Felder bestimmter Größe zu erreichen. Zum Brandschutz trägt der Fuger durch Verwendung von schwer entflammbaren Brandschutzsilikonen bei der Fugenfüllung und rauchgasdichter Verfugung in Treppenhäusern bei. Balkone, Loggien, Wintergärten Balkone, Terrassen und Loggien sind einer ständigen Bewitterung und hohen Temperaturen ausgesetzt. Fugen müssen ein Höchstmaß an Sicherheit bei Frost-Tau-Wechselbeständigkeit, Wasserdichtheit und hohe Flexibilität gewährleisten. |
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Silikonfugen im Sanitärbereich Silikonfugen verhindern im Bad, WC, Flur , Wohnzimmer, Wintergarten und Küche nicht nur das Eindringen von Feuchtigkeit, sie nehmen ebenso Bewegungen bis zu 25 % ihrer Breite auf und passen sich, fachgerecht ausgeführt, harmonisch in das Gesamtbild der Wohn- oder Betriebseinheit ein. Silikondichtstoffe werden von Bakterien oder Pilzen nicht angegriffen und damit nicht abgebaut und zerstört. Jedoch werden verschmutzte Silikondichtstoffe von Mikroorganismen in warmen Feuchtbereichen oberflächlich besiedelt. Folge ist die Verfärbung der Dichtoberfläche durch Pilzbildung. Dichtungsstoffe werden deshalb auch mit pilzhemmenden (fungiziden) Mitteln vermischt. Dabei sollte immer auf die Vermeidung Gesundheits- und Umweltschäden geachtet werden. Trotz dieser Pilzhemmer ist eine ständige gründliche Reinigung der Fugen notwendig. |
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Reinigungstipps für Silikonfugen Die Silikonfuge sollte nach dem Baden oder Duschen kräftig nachgespült werden und anschließend trockengerieben werden. Die Feuchträume ausreichend und regelmäßig zu belüften. Befallene Fugen entfernen und erneut schließen. Die Silikonfugen sollten bei einer Grundreinigung in diesen Bereichen mit einem normalen Haushaltsreiniger gereinigt werden. Ein Dampfreiniger ist dabei hilfreich. |
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Normen für Verfugungsarbeiten und Fugenmaterialien DIN 18055, DIN 18540, DIN 18540 F, DIN 18542 BG 1 bzw. BG 2, DIN 18545 T 2 Gruppe B, D und E, EN 86, DIN 4102 |
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